Camp der Fantasie 2019 – jetzt anmelden

Vom 31.August bis zum 6. September 2019 in der letzten Ferienwoche der Sommerferien findet wieder der unserer Meinung nach Höhepunkt in den Sommerferien statt. Auf dem Zeltplatz Berg hoch über dem großen Lautertal werden wir unsere kleine Zeltstadt aufbauen. In dieser Ferienwoche werden Spiel und Spaß nicht zu kurz kommen. Außerdem ist für eindrucksvolle Nachtwanderungen gesorgt. Das abendliche Lagerfeuer und die Nachtwache werden ebenso nicht fehlen, wie die große Abschlussfeier mit Disco.

Hier finden Sie Informationen und Anmeldeformulare

Alt und Jung in einem Zelt – Bodensee Juni 2019 – Jetzt anmelden!

Zusammen mit den Kindern drei Tage Zeltlageratmosphäre schnuppern

Wer wollte das nicht schon lange einmal ? Zusammen mit den Kindern, Enkelkindern, Patenkindern, Nachbarskindern…ein unvergessliches Abenteuer erleben. Wir, das Team des AWO-Kinderzeltlagers haben uns—auch ein wenig aus Eigennutz gedacht—warum immer nur Zeltlager ausschließlich für Kinder zu veranstalten.

Hier gibt es weitere Informationen und das Anmeldeformular

Termin für 2019 steht. 31.8. bis 6.9.2019 Zeltplatz Berg

Das Jahr 2019 kann kommen. Und besonders die letzte Sommerferienwoche. Der Zeltplatz Berg über dem großen Lautertal bei Ehingen ist für das Camp der Fantasie reserviert.

Sobald wir das Infomaterial fertig gestellt haben, senden wir ihnen dieses gerne zu.  Einfach hier registrieren:

https://www.awo-gp.de/jugendwerk/cdf2019.php

Schatzsuche – Kurzgeschichten der Kinder

Passend zum Motto Märchen, konnten die Kinder während der Schatzsuche ein Märchen schreiben. Hierfür erhielten sie an jeder Station ein Wort oder einen Satz, welcher in das Märchen zu integrieren war. Die Gruppen zeigten dabei eine Menge Fantasie und schrieben spannende Kurzgeschichten.

Drei Märchen wurden eingereicht, leider waren zwei davon unvollständig. Eine Gruppe hat sich jedoch besonders viel Mühe gegeben und eine tolle und spannende Geschichte verfasst:

Es waren einmal sieben Abenteurer, welche auf der Mission ihres Lebens waren. Einer von ihnen war der Sohn und somit rechtmäßiger Anwärter auf den Thron des Königs. Mit seinem prachtvollen Schwert gewann er schon dutzende Schlachten. Der zweite von ihnen galt als Genie und Weiser des Dorfes, welcher schon in Kindertagen die Geschichten des Landes erforschte. Er kannte sich auch gut mit den Schattenwesen, die schon seit eh und je unter uns weilen, aus. Wegen seines Wissens galt er unter vielen Dorfbewohnern als verrückt, da noch nie jemand beweisen konnte, dass Magie wirklich existierte. Die beiden Hübschen von ihnen waren Zwillinge, welche in jeder Hinsicht unzertrennlich waren. Als gute Freunde des Königshauses waren sie beauftragt, auf den Kronprinzen aufzupassen. Der Jüngste unter der Truppe hätte nicht dazu gehören sollen,  da er kaum größer als der Wachhund des Schlosses war, sich jedoch flink und geschickt dazu gemischt hatte. Er selbst hatte keine Familie mehr, wuchs jedoch in einem gut geführten Waisenhaus auf. Zwei Schwestern, so schön wie die Königin in Person, so klug wie die obersten Minister des Landes und so mutig und wild wie ein Drache, der auf seine Jungen aufpasst. Die beiden hatten nur einen Grund die Gefahren, die auf sie lauerten, auf sich zu nehmen. Sie wollten genau so wie unsere fünf Abenteurer die alte und mächtige Hexe Lea finden, damit sie das Land beschützen und vor dem Untergang bewahren konnten, um beweisen zu können, dass Frauen zu weit aus mehr fähig sind, als die Buben im Stande waren, es in er Erwägung zu ziehen. Eines unterschied sie jedoch von den Anderen. Sie verkleideten sich als zwei eigenartige Männer, die nicht besonders gesprächig waren und nur auf der Mission dabei waren, da sie keine Belohnung erwarteten. „Schaut doch dort hinten der Wald!“ rief der Prinz und drehte sich zu den anderen, die weit hinter ihm herumtaumelten. Die Schwestern unterhielten sich im Geheimen. „Der Wald kommt immer näher“ „Das ist mir nicht geheuer.“ Der Prinz wagte den ersten Schritt in eine völlig neue Welt, dicht gefolgt von seinen Aufpassern welche miteinander rangen, wer voran gehen sollte. Nach wenigen und verdächtig ruhigen Stunden, schlugen sie auf einer mit Unkraut verwucherten Lichtung ihr Nachtlager auf. „Das ist sie“ rief der Schlauste von ihnen. „Wusste ich es doch…“ nuschelte er, als er ein altes Buch mit vielen gut gelungenen Zeichnungen aufschlug. „Hier steht es!“ Er zeigte auf einen kurzen Abschnitt eines unübersichtlichen Textes. „Eines Nachts tanzte Lea, die langnasige Hexe im Mondschein um das Feuer.“ Alle schauten ihn verwirrt auf sein Gesicht, da nur ein Bruchteil von ihnen lesen konnte. „Genau so sieht die Lichtung auf den Zeichnungen aus.“ „Iih, schau dir mal die Zehennägel auf dem Bild an!“ witzelte der eine zum anderen Bruder. Im selben Moment hörte der Prinz etwas in den Bäumen. was ihn dazu leitete, sich aus einem Stück Stoff seines Hemdes und einem halbwegs trockenen, aber dazu umso perfekteren Stock, eine Fackel zu bauen. Der Schlau las weiter: „Die gute Fee Franzi…Was war das?“ Im selben Moment tauchte im flackernden Licht eine alte Eule auf, welche sichtbare Probleme hatte sich noch in der Luft halten zu können. „Schaut, dort drüben!“ rief der kleine Bube. „Die Eule, der perfekte Schluss für meinen Tagebucheintrag: Am Ende trafen sie auf die coole Coca-Cola Carola…ja so heißt sie jetzt, und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.“ murmelte er als er am schreiben war. Die Anderen schauten ihn skeptisch an, wandten sich jedoch schnell wieder der Eule zu. „Wir müssen ihr folgen!“ rief eines der Mädchen mit verstellter Stimme. Die Eule war schon halb hinter den Bäumen verschwunden, als die Anderen reagierten. Hinter einem Felsvorsprung schaute die Spitze einer alten und verfallenen Kathedrale hervor. Aus einem mit Spinnennetzen überdeckten Fenster schaute eine alte, jedoch gepflegte Dame mit einer ungewöhnlich langen Nase heraus. „Wie auf den Aufzeichnungen!“ rief der Schlaue und rannte freudig auf die Ruine zu. „All die Geschichten sind wahr!“ Die Anderen folgten ihm und schritten die lange, schmale und vermoste Treppe bis zum Turm hinauf.  „Hallo, ich habe euch schon erwartet. Seit 30 Jahren warte ich auf euch, auf jemanden der mutig genug ist, mich aufzusuchen, hier im finsteren Walde. Nun habt ihr einen Wunsch frei, Gefühle und Emotionen kann ich jedoch nicht beeinflussen. Das liegt ganz an euch, sich zu verändern.“ „Genau wie in meinen Büchern!“ mischte sich der Schlaue ein. „Ihr beiden…“ die Hexe schaute zu den Schwestern. „…wart sehr mutig und ich bin mir sicher, dass sich nun einiges in eurer Welt ändern wird. Nun denn, wie lautet euer Wunsch…?“

Einige Monate später erblühte die Welt in Farben, die man sich nicht vorstellen kann. Frauen wurden toleriert und durften sogar zur Schule gehen. Alles war so wie es sich die Mädchen vorgestellt hatten und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Von Vanessa, Leonie, Finn, Johannes, David, Mark und Louis